Neuigkeiten

Großer Lauschangriff zur Erfassung der Biodiversität!

Zweiter AmiBio InfoDay in Bonn

Im Rahmen der "Wissenschaftsnacht" in Bonn wird am 14. und 15. Juni 2012 der zweite AmiBio InfoDay das Projekt „Automatic acoustic Monitoring and Inventorying of BIOdiversity“ zur Erhaltung der Biodiversiät im Hymettos-Gebiet in Griechenland präsentieren.

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Spatz liegt an der Spitze, Schwalben schwächeln

Zwischenbilanz Stunde der Gartenvögel

Mehr als 20.000 Menschen haben an der gemeinsamen Aktion des NABU und seines bayerischen Partners, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), teilgenommen und eine Stunde lang die Vögel in ihren Gärten und Parks gezählt. Die übermittelten Ergebnisse zeigen bislang den Spatz als unangefochtenen Spitzenreiter in Deutschlands Gärten. Der Vorsprung des kleinen Singvogels ist schon jetzt so groß, dass er auch nach Auswertung aller Daten kaum mehr eingeholt werden kann. Die nachfolgenden Plätze belegen Amsel, Kohlmeise und Blaumeise. „Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass die meisten unserer heimischen Vogelarten wohl gut über den Winter gekommen sind“, so NABU-Vogelschutzexperte Marc Süsser. Zu den wenigen deutlichen Ausreißern nach unten gehört die Mehlschwalbe. Von ihr wurde rund ein Viertel weniger als im Vorjahr beobachtet. Die Gründe hierfür werden frühestens mit Ende der Auszählung abzusehen sein.

NABU und LBV rufen zur großen Vogel-Zählung vom 11. bis 13. Mai auf

Wie geht es den Vögeln in unseren Gärten?

Berlin – Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) – NABU-Partner in Bayern – rufen vom 11. bis 13. Mai Naturfreunde in ganz Deutschland auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. „Mit der ‚Stunde der Gartenvögel‘ erhoffen wir uns wichtige Erkenntnisse zur Situation der Vögel in Deutschland. Wir laden ein, diese spannende Welt der Vögel vor der eigenen Haustür zu erforschen“, sagte NABU-Vogelexperte Marc Süsser. In diesem Jahr findet die „Stunde der Gartenvögel“ bereits zum achten Mal statt.

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NABU verurteilt illegalen Wolfsabschuss in der Lausitz

Miller: Jagdverband muss zur Straftat Stellung beziehe

Leipzig/Niesky/Berlin – Unweit der Stadt Niesky wurde gestern eine tote Wölfin aufgefunden. Wie das Umweltministerium Sachsen mitteilte, gibt es nach Untersuchungen durch das Berliner Leibniz-Institut keinen Zweifel daran, dass das Tier erschossen wurde. Der NABU fordert eine lückenlose Aufklärung der Straftat, die mit Haftstrafen bis zu fünf Jahren geahndet werden kann. „Wir teilen die Bestürzung des sächsischen Umweltministers Kupfer über den Abschuss der Wölfin“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Es ist enttäuschend, dass nach über zehn Jahren der Erfolge im Wolfsmanagement in der Lausitz Wölfen immer noch mit Todesgewalt begegnet wird. Und es ist höchst besorgniserregend, dass der illegale Abschuss einer Wölfin aus dem Jahr 2009 bis heute nicht aufgeklärt wurde“

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Bundesweit immer weniger Spatzen

Ergebnisse zur „Stunde der Gartenvögel“

Berlin - Rund 40.000 Vogelfreunde nutzten das zweite Maiwochenende zur Teilnahme an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“, einer Mitmachaktion des NABU und seines bayerischen Partners, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). Sie meldeten alle Vögel, die sie während einer Beobachtungsstunde im Garten oder vom Balkon aus entdecken konnten. Die Auswertung der mehr als 24.000 Einsendungen liegt nun vor und kann erstmals auf einen Blick mit denen früherer Jahre verglichen werden - mit teilweise überraschenden Ergebnissen,

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Willkommen Wolf bei Facebook

Täglich Informationen und Neuigkeiten vom Wolf

Der Wolf ist zurück in Deutschland und jetzt endlich auch auf Facebook. 1904 wurde der „letzte Wolf“ Deutschlands erlegt, seit 1998 gibt es wieder wild lebende Wölfe in Deutschland. Wir sagen „Willkommen Wolf!“ und bieten täglich Neuigkeiten und Informationen rund um den Wolf auf www.facebook.com/WillkommenWolf. Werden Sie Fan von Willkommen Wolf und bleiben Sie so immer gut informiert.

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Fischfreund mit Feinden

Der Kormoran ist beim NABU Vogel des Jahres 2010. Für viele Fischer steht er trotzdem gnadenlos auf der Abschussliste.

Kolumne von Marianne Weno

Was haben Mensch und Kormoran gemeinsam? Beide mögen Fisch, und sie verzehren zu viel davon. Der Unterschied: Der Mensch könnte seine Vernunft gebrauchen und sich einschränken, um die gefährdeten Fischbestände zu erhalten. Der Kormoran kann das nicht. Er lebt vom Fisch. Anders als der Mensch tötet er nicht mehr, als er fressen kann. Er kennt keinen Beifang und wirft keine Fische weg, weil sie ihm zu klein sind. Und doch behaupten Berufsfischer, Angler und Teichwirte, er würde die Gewässer leerfischen. Deshalb haben die zweibeinigen Fischfreunde in fast allen Bundesländern Kormoran-Verordnungen durchgesetzt, nach denen der schwarze Vogel mit den grünen Augen nahezu unbeschränkt gejagt werden darf – auch während der Brutzeit und sogar in Naturschutzgebieten - obwohl die Vogelschutzrichtlinie der EU und das Bundesnaturschutzgesetz gerade das verbieten. Ausnahmen sind erlaubt, und so werden in Deutschland 15 000 Kormorane im Jahr abgeschossen, Gelege zerstört und Jungvögel im Nest getötet. In Brandenburg beschränkte sich die erste Kormoran-Verordnung von 1999 noch auf den Schutz der Teichwirtschaft. Im Wahlkampf 2004 wurde Fischern und Anglern die verschärfte Verordnung versprochen, nach der Wahl erlassen, gegen Bedenken im Umweltministerium*), und 2 Tage nach der Landtagswahl 2009 verlängert – wer denkt sich schon Böses dabei?

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Wolf wird normaler Bestandteil unseres Lebens in Deutschland

NABU-Leitlinien zum Schutz des Wolfs veröffentlicht

Berlin - Anlässlich der erfolgreichen Rückkehr des Wolfes nach Deutschland hat der NABU heute die weiteren Schritte zum Schutz des seltenen Rückkehrers in einem Positionspapier zusammengefasst. „Denn was vor zehn Jahren noch undenkbar war, ist heute Realität: mittlerweile sind alle Bundesländer Deutschlands in erreichbare Entfernung von Wölfen gerückt“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Veröffentlichung des Papiers. „Damit sind sie auf einem guten Weg, normaler Bestandteil von Deutschlands Tierwelt zu werden.“

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Besenderter Wolf hat Polen durchquert und Weissrussland erreicht

Der Anfang März im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“ hat am 30. Juni die EU-Grenze zwischen Polen und Weißrussland überquert. Zuletzt befand er sich auf weißrussischem Gebiet nahe der Litauischen Grenze. Davor verweilte der junge Rüde fast drei Wochen im Nord-Osten Polens, westlich des Biebrza-Nationalparkes. Seit 10 Tagen ist er wieder auf Wanderschaft. In dieser Zeit hat er den Augustow-Wald durchwandert, in dem nach Angabe der polnischen Wissenschaftler mehrere Wolfsrudel leben, und anschließend die Grenze zu Weißrussland überquert. Damit befand er sich am 30 .Juni 670 km Luftlinie nordöstlich des Territoriums seiner Eltern.

Spatz und Amsel sind die häufigsten Vogelarten - Zahl der Vögel geht zurück

NABU legt Ergebnisse der bundesweiten Gartenvogelzählung vor

Rund 40.000 Vogelfreunde nutzten das zweite
Maiwochenende zur Teilnahme an der diesjährigen "Stunde der Gartenvögel", einer Mitmachaktion des NABU und seines bayerischen Partners, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). Sie meldeten alle Vögel, die sie während einer Beobachtungsstunde im Garten oder vom Balkon aus entdecken konnten. Die Auswertung der mehr als 20.000 Einsendungen liegt nun vor.

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Wolf "Alan" nach Polen abgewandert

BfN-Pressemitteilung

Von den beiden im März besenderten Jungwölfen des
Nochtener Rudels ist MT3 („Alan“) inzwischen bis nach Nordpolen gewandert und befindet sich aktuell 400 km Luftlinie nordöstlich seines Heimatterritoriums. Der Wolf hat am 23.04. sein Elternrudel verlassen und seitdem über 600 km zurückgelegt. Nachdem er 20 km südlich von Danzig die Autobahn A1 überquert hat, hält er sich jetzt nahe westlich der Masuren auf.

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Junger Wolf kehrt zum Rudel zurueck

BfN Pressemitteilung

Bonn/Dresden/Potsdam, 8. April 2009: Der Anfang März mit einem GPS-
Sender ausgestattete junge Wolfsrüde ist nach einem zweieinhalbwöchigen
Ausflug wieder in das Gebiet seines Rudels, im Nordosten Sachsens
zurückgekehrt. Nachdem er sich einige Tage auf dem ehemaligen
Truppenübungsplatz Jüterbog aufgehalten hatte, lief er in nur
dreieinhalb Tagen wieder ins Gebiet des Nochtener Rudels zurück.

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10.000 Euro für Hinweise zum Tod der erschossenen sächsischen Wölfin

NABU, WWF, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und Freundeskreis freilebender Wölfe setzen Belohnung aus

Berlin/Reichwalde - NABU, WWF, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und der Freundeskreis freilebender Wölfe haben am Freitag gemeinsam 10.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung der Täter der erschossenen sächsischen Wölfin führen.

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NABU: Feldvögel werden europaweit immer seltener

Berlin/Brüssel (ots) - Ehemals häufige Vogelarten der Felder und Wiesen wie die Feldlerche verschwinden mehr und mehr aus unserer Kulturlandschaft. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für nahezu alle Staaten der Europäischen Gemeinschaft, wie aus einem heute vom NABU-Dachverband BirdLife International in Brüssel vorgestellten Bericht zur Bestandsentwicklung weit verbreiteter Vogelarten in 21 Ländern der EU hervorgeht.

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Neue Wolfsfamilie in der Lausitz

NABU: Konfliktmanagement verbessern

Berlin/Rietschen - Nach Beobachtungen des NABU und Einschätzung des Sächsischen Wolfsmanagements gibt es innerhalb des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft Hinweise auf eine neue Wolfsfamilie in der Lausitz. Nach mehreren Sichtungen wurden nun Spuren von Elterntieren und Welpen entdeckt.

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„Fliegender Edelstein“ braucht lebendige Flüsse und Auen

NABU und LBV küren Eisvogel zum Vogel des Jahres 2009

Berlin - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen.

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NABU und LBV stellen Vogel des Jahres 2009 vor

Einladung zur Pressekonferenz in Berlin

Alljährlich küren der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), den „Vogel des Jahres“. Als „Klassiker“ unter den mittlerweile zahlreichen Naturobjekten des Jahres wirbt er speziell für den Schutz einer Art und ihres Lebensraumes.

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NABU und Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde sind Partner

Mit Spendenaktion „Spurensicherung“ wertvolle Tonaufnahmen retten

Berlin – Der NABU und das Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin haben am Mittwoch die gemeinsame Rettungsaktion „Spurensicherung“ gestartet. Ziel der Partnerschaft ist die Bewahrung wertvoller, teils historischer Tonaufnahmen von Tieren aus aller Welt. Magnettonbänder, die akut vom Verfall bedroht sind, müssen innerhalb der nächsten Jahre komplett digitalisiert werden, um darauf befindliche Aufnahmen auch in Zukunft für Bildungs- und Forschungszwecke nutzen zu können. Dieser Wettlauf gegen die Zeit erfordert einen erhöhten Aufwand an Technik und Personalmitteln. Die Unterstützung durch die Aktion „Spurensicherung“ wird die Rettung der Tonaufnahmen deutlich beschleunigen.

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Amüsanter Videoclip über’s Heulen

Wie geht denn das?

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Übrigens: Eine Übungsdatei für angehende Heuler können Sie gleich hier von der Wolfsseite herunterladen – unter der Rubrik „Tierstimmen“!

Polnisches Labor bestätigt: Keine Mischlinge aus Wölfen und Hunden in der Lausitz

Die scheuen Wölfe willkommen heißen!

Berlin/Rietschen - Das Sächsische Umweltministerium hat die Ergebnisse der aktuellen genetischen Proben der Lausitzer Wölfe veröffentlicht. Dabei konnten keine Nachweise auf Hunde-Gene gefunden und somit bewiesen werden, dass in der Lausitz keine Kreuzungen aus Hund und Wolf, so genannte Hybriden leben. „Eigentlich bestätigen diese Ergebnisse genau das, was in der Lausitz immer wieder beobachtet wird: Die zurückhaltende Art und Weise, wie die Tiere den Menschen stets aus dem Weg gehen, weist auf reine Wölfe hin“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

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Drei Jahre Projekt “Willkommen Wolf!

Erster Erfolg für den Artenschutz - Lückenhafte Schutzprogramme

Berlin - Drei Jahre nach Start seines Projektes „Willkommen Wolf!“ hat der NABU eine erste Bilanz zum Schutz des europaweit streng geschützten Tieres in Deutschland gezogen. Die Rückkehr des Wolfes - 150 Jahre nach seiner Ausrottung - sei ein erster Erfolg für den Artenschutz, allerdings mangele es nach wie vor an stimmigen länderübergreifenden Konzepten für den sachgerechten Umgang mit tierischen Rückkehrern. „Bei den Schutzbemühungen für den Wolf in Deutschland gibt es noch große Lücken, vor allem wenn es darum geht, das Nebeneinander von Mensch und Wolf zu regeln und Konflikten vorbeugen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

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Stunde der Gartenvögel 2008 ausgewertet

Das Gewinner-Trio: Spatz, Amsel und Kohlmeise

Als häufigster Vogel in Städten und Dörfern entpuppte sich mit rund 135.000 Sichtungen erneut der Haussperling. Durchschnittlich fünf Spatzen wurden pro Beobachtungsstunde gezählt. Den Großstadtrekord verzeichnete Berlin mit mehr als sieben pro Stunde. In den Ballungszentren von Nordrhein-Westfalen hingegen verwies die Amsel den Haussperling auf Platz zwei, ebenso in vielen anderen deutschen Großstädten wie Hamburg oder München. „An vielen Orten gehen den Spatzen durch Gebäudesanierungen geeignete Brutplätze verloren, obwohl sich leicht Ersatz schaffen ließe“, erklärt NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Um etwas gegen die Wohnungsnot bei Haussperlingen zu tun, empfiehlt der NABU seine speziellen Nistkästen, alternativ auch Fassadenbegrünungen, beispielsweise mit Wildem Wein oder Efeu.

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NABU ruft vom 9. bis 12. Mai zur großen Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ auf

Schafft es der Spatz in Deutschland wieder auf Platz eins?

Berlin - Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) - NABU-Partner in Bayern - rufen auch in diesem Jahr wieder Naturfreunde im ganzen Land auf, vom 9. bis 12. Mai eine Stunde lang Vögel im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu beobachten und zu melden. Die Aktion läuft in Deutschland bereits zum vierten Mal.
Garten- und Balkonbesitzer zwischen Flensburg und Oberammergau sollten sich ein ruhiges Plätzchen suchen und alles zählen, was vor ihrer Haustür vorbeiflattert: von der Amsel, die gerade einen fetten Regenwurm aus der Erde zieht bis zum Zilpzalp, der hoch oben im Kirschbaum sitzt und seinen eigenen Namen ruft.

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Tierische Landflucht

Eine Leseempfehlung zur Natur in der Stadt

Kein Baum, kein Strauch, kein Kraut. Nur schnurgerade gefurchter, graubrauner Ackerboden, so weit das Auge blickt. Sähe man nicht, winzig klein, ein paar Dächer und eine Kirchturmspitze in der Bildmitte, man glaubte an eine Mondlandschaft!
Die Rede ist von einem Foto. Der bekannte Münchner Biologe Josef H. Reichholf hat es in seiner bayrischen Heimat aufgenommen, um damit die trostlose Eintönigkeit deutscher Agrarsteppen zu bezeugen.
Es sind solche Bilder, die in Reichholfs neuem Buch "Stadtnatur. Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen" den sachlichen Befund von der Verlagerung des Artenreichtums in die Städte auch als Kritik erscheinen lassen:

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Jägerschaft und NABU verurteilen Wolfsabschuss im Wendland

Gemeinsame Strafanzeige angekündigt

Mit Unverständnis und Bestürzung haben der Deutsche- Jagdschutzverband (DJV), die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und der NABU auf die Nachricht vom Abschuss eines frei lebenden Wolfes in Niedersachsen reagiert und eine gemeinsame Strafanzeige angekündigt.

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NABU und LBV: Kuckuck ist Vogel des Jahres 2008

Rückgang von Artenvielfalt und Klimaerwärmung bedrohen populären Zugvogel

Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Kuckuck zum „Vogel des Jahres 2008” gekürt. Der Kuckuck (Cuculus canorus), der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht – in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. In Deutschland geht der Kuckucksbestand schon seit Mitte der 60er Jahre zurück.

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NABU und Jägerschaft verurteilen Wolfsabschuss

Gemeinsame Strafanzeige angekündigt

Berlin - Die in der vergangenen Woche am Rande des Spreewaldes aufgefundene Wölfin ist nach Informationen aus dem brandenburgischen Umweltministerium geschossen worden. NABU, Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) und Deutscher Jagdschutz-Verband (DJV) verurteilen den Abschuss des streng geschützten Wolfes gleichermaßen und kündigten eine gemeinsame Strafanzeige an. NABU, Landesjagdverband Brandenburg und DJV setzen darauf, dass die Hintergründe und Verantwortlichen des Abschusses rasch ermittelt werden. Für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung der Tat führen, setzt der DJV eine Belohnung von 1.000 Euro aus.

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Wolfswelpen auch in Brandenburg

Dauerhafte Heimat für neues Rudel nur mit breiter Akzeptanz möglich

Nach der neuesten Meldung aus der sächsischen Lausitz, kommt nun auch die frohe Botschaft aus Brandenburg: Es gibt ein neues Wolfsrudel!

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NABU begrüßt neue Wolfsfamilie!

Nun ist es offiziell: Die sächsische Lausitz hat eine dritte Wolfsfamilie

Am Westrand der Muskauer Heide hat sich eine weitere Wolfsfamilie gegründet. Der Truppenübungsplatz bietet offensichtlich einen optimalen Lebensraum: viel Wild, sichere Ruhe- plätze und den richtigen Untergrund für eine Wurfhöhle. Auch in der umgebenden Bergbaufolgelandschaft lässt sich die Familie auf ihren Streifzügen weder von Braunkohlebaggern noch von angrenzenden Straßen stören

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Wolf in Schleswig Holstein

Land muss Vorbereitung für Einwanderung treffen.

An der B 76 bei Süsel im Kreis Ostholstein ist am Montag (23.) ein Wolf überfahren worden. Da das etwa ein Jahre alte und 38 Kilogramm schwere Tier keinen implantierten Mikrochip trug, stammt es nicht aus einem Wildpark. Der NABU hofft, dass dieser Wolf nicht der einzige bleibt, der den Weg nach Schleswig-Holstein findet. Die Landesregierung sollte deshalb Maßnahmen für zukünftige Einwanderungen treffen.

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NABU und LBV küren Turmfalken zum Vogel des Jahres 2007

Lebensraum für den kleinen Greifvogel in Städten und Dörfern erhalten

Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Turmfalken zum "Vogel des Jahres 2007" gekürt. Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz seltener Vogel. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück.

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Kenias letzter großer Küstenwald ist in Gefahr.

Helfen Sie mit, den Arabuko-Sokoke-Wald zu retten!

Der Arabuko-Sokoke-Wald ist der letzte Küstenwald in Kenia. Ein Paradies für viele bedrohte Tiere und Pflanzen.

Auf einer Fläche von nur 420 km2 beherbergt der Arabuko-Sokoke-Wald rund 250 Schmetterlingsarten, 230 Vogelarten, 40 Säugetierarten sowie ca. 600 verschiedene Pflanzenarten. Darunter sind viele seltene Arten, die nur hier vorkommen.

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Kopfüber zum Vogel des Jahres 2006

Der Kleiber - die Stimme unserer Buchen- und Eichenwälder

NABU und Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Kleiber zum "Vogel des Jahres 2006" gekürt. Damit folgt dem Uhu als größter Eule Europas in diesem Jahr ein kleiner Singvogel, der in Deutschland weit verbreitet ist. "Die Wahl des Kleibers ist ein Plädoyer für den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Er stehe stellvertretend für einen Lebensraum in Deutschland und Mitteleuropa, der ebenso unverzichtbar für viele andere Vögel wie Spechte, Meisen oder Greifvögel sei.

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Die Wölfe sind wieder da

NABU-Aktionsplan Wolf

Nach rund 150 Jahren wurden im Jahr 2000 in Deutschland erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren. Die Geburt der Jungwölfe in der sächsischen Oberlausitz war der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die bereits ab Mitte des letzten Jahrhunderts mit vereinzelt einwandernden Wölfen aus den östlichen Nachbarländern begann. Zwischen 1945 und 1990 versuchten mindestens 22 Wölfe erfolglos - sie wurden geschossen oder fielen dem Straßenverkehr zum Opfer - in Deutschland wieder Fuß zu fassen. Ab den 90er Jahren traten Wolfsbeobachtungen in Brandenburg und Sachsen häufiger auf. Aktuell (Mai 2005) ist davon auszugehen, dass in Sachsen wieder etwa sechs bis zehn Wölfe leben.

Die Wölfe nutzen derzeit ein etwa 600 bis 700 Quadratkilometer großes Gebiet im sächsischen Nordosten. Der Truppenübungsplatz "Oberlausitz" dient ihnen dabei offenbar als Kernlebensraum. Streifzüge einzelner Wölfe führten von dort aus auch ins benachbarte Brandenburg.

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Wölfe in Deutschland

Die wichtigsten Fakten in der Übersicht

Es gibt sie wieder: frei lebende Wölfe in Deutschland. 1998 wurden auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in Sachsen zwei, im Jahr 2000 sogar sechs Wölfe - Eltern und Jungtiere - von Revierförstern beobachtet. Seit dem zogen die beiden Elterntiere jedes Jahr Welpen auf. Die Reaktionen auf die Rückkehr der Wölfe ins östliche Deutschland sind überwiegend positiv. Gelegentlich begegnet man den Wölfen aber auch mit Vorbehalten und Sorgen; denn wir Menschen in Deutschland - auch als Naturschützer - müssen erst wieder lernen, mit dem Wolf in unserer Nachbarschaft zu leben.

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Wildtiermanagement für Bär, Luchs und Wolf

Erfolgreicher Artenschutz erfordert Akzeptanz der Bevölkerung

28. Juli 2006: Der NABU fordert ein international abgestimmtes Wildtiermanagement für Bär, Luchs und Wolf. Alle Staaten, die wie Deutschland als potentielle Rückkehrländer zu betrachten sind, müssen rechtzeitig Pläne erarbeiten, die das Zusammenleben von Mensch und Tier regeln, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich eines Fachgesprächs mit Wildtierexperten und Umweltminister Gabriel.

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Auch 2006 wieder Wolfsnachwuchs in Sachsen

Genaue Anzahl noch ungewiss

30. Juni 2006: In der sächsischen Oberlausitz hat es erneut Wolfsnachwuchs gegeben. Wie Jana Schellenberg vom Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" mitteilt, kamen sowohl in der Muskauer Heide wie auch in der Neustädter Heide Welpen zur Welt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die im Februar auf der A 15 nahe der polnischen Grenze überfahrene Wölfin entgegen ersten Vermutungen erst neun Monate alt war.

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Gericht verbietet den Abschuss von Wölfen

Oberverwaltungsgericht Bautzen bestätigt Urteil vom Oktober 2005: Der Abschuss der Lausitzer Wölfe bleibt weiterhin tabu.

11. Mai 2006: Die frei in der Lausitz lebenden Wölfe müssen endgültig keine Jäger mehr fürchten. Wie das Oberverwaltungsgericht Bautzen jetzt mitteilte wurde bereits letzte Woche der Berufungsantrag eines Jägers gegen eine vom Verwaltungsgericht Dresden im Oktober 2005 versagte Abschusserlaubnis zurückgewiesen. Damit ist das Urteil der unteren Instanz rechtskräftig. Der Mann hatte für sein Ersuchen mit einem "viel zu hohen Bestand von 22 bis 27 Wölfen" argumentiert und seine Berufung mit Verfahrensfehlern begründet.

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Die Lausitzwölfe werden mehrsprachig

Multimedia-Dauerausstellung in Rietschen entsteht

2. März 2006: Vorurteile beseitigen und gute Stimmung für die Lausitzwölfe machen: Im sächsischen Rietschen arbeiten der NABU und das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz derzeit an einer Multimedia-Ausstellung, die in deutscher, polnischer und englischer Sprache das Leben der Wölfe in Deutschland anschaulich dokumentieren wird. Die Eröffnung ist für Sommer 2007 geplant.

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NABU und LBV rufen zur großen Vogelzählung auf

Stunde der Gartenvögel: Vom 13. bis 15. Mai beobachten, melden und gewinnen

er NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) – NABU-Partner in Bayern – rufen vom 13. bis 15. Mai Naturfreunde in ganz Deutschland auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Die „Stunde der Gartenvögel“ findet bereits zum siebten Mal statt und soll dazu anregen, sich aus den heimischen vier Wänden hinauszuwagen, um das Naturspektakel vor der Haustür einmal näher zu betrachten.

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