Wolf "Alan" nach Polen abgewandert

BfN-Pressemitteilung

Sein Bruder MT2 („Karl“) hält sich nach wie vor im Territorium des
Nochtener Rudels in der Oberlausitz auf. Im März hatte der Jungwolf
einen 2,5 wöchigen Ausflug bis nach Treuenbriezen in Brandenburg
unternommen und war dann wieder in das Nochtener Revier nach Sachsenzurückgekehrt.

Der dritte im Rahmen des F+E Vorhabens „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland“ besenderte Wolf hat bisher keine größeren Ausflüge unternommen.

Das im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), mit Mitteln des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
gefördertem Projekt soll helfen, das Verhalten von Wölfen, die
abwandern, zu erforschen. Die Erkenntnisse zum Ausbreitungsverhalten können in Managementpläne einfließen und auch bei der gezielten Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zum „Neubürger Wolf“ genutzt werden.

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