Spatz und Amsel sind die häufigsten Vogelarten - Zahl der Vögel geht zurück

NABU legt Ergebnisse der bundesweiten Gartenvogelzählung vor

 „Haussperling und Amsel sind mit Abstand die häufigsten Vogelarten in Städten und Dörfern. Doch die Zahl der beobachteten Vögel ist bei manchen Arten deutlich zurückgegangen - möglicherweise ein Alarmsignal“, kommentierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Bilanz. Hinweise auf mögliche Ursachen werden von genaueren Auswertungen erwartet, die nun folgen sollen. Die Rückgänge könnten mit dem recht langen Winter in Zusammenhang stehen, aber auch mit schleichenden Verlusten geeigneter Brutplätze.


Der NABU appelliert daher an Gartenbesitzer und Kommunen, den Trend zu pflegeleichtem Einheitsgrün zu stoppen und Siedlungs- wie auch Grünflächen naturnäher zu gestalten. „Schon mit einfachen Mitteln lässt sich mehr Naturnähe in Städte und Dörfer bringen - und nicht nur Vögel profitieren davon, auch viele andere Lebewesen“, erläuterte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow und fügte hinzu: "Der NABU gibt Tipps, was jeder Einzelne für mehr Artenvielfalt rund um Haus und Garten tun kann.
Die Ergebnisse der "Stunde der Gartenvögel" sind im Internet unter www.nabu.de und unter www.stunde-der-gartenvoegel.de zu finden, darunter interaktive Verbreitungskarten der beobachteten Vogelarten. Suchfunktionen nach Bundesländern und Postleitzahlen ermöglichen weitere Analysen.

 

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