Singing in the Rainforest

Der Siamang (Hylobates syndactylus, auch Symphalangus syndactylus)

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Nach allem, was man darüber bisher weiß, scheint in diesen Konzerten auch manche Parallele mit dem Chorheulen der Wölfe zu stecken. Oft sind es nämlich mehrere, räumlich getrennte Familien, die ihren morgendlichen Gesang zur gleichen Zeit anstimmen. In diesem konzertanten Austausch können Informationen über Standort und Gruppenstärke vermittelt werden. Zugleich werden so offenbar auch Ansprüche auf ein bestimmtes Revier und den bevorzugten Zugang zu besonders attraktiven Futterplätzen angemeldet.
Das funktioniert am besten mit besonderer Lautstärke: Wer die anderen in Grund und Boden singen kann, dem überlässt man vorsichtshalber auch den Vortritt am Wasserloch und oder bei den süßesten Mangos.

Siamangs bringen es aufrecht stehend nahe an einen Meter Größe und wiegen zwischen 10 und 15 Kilogramm. Damit sind sie doppelt so groß und schwer wie die meisten anderen Gibbonarten. Das tiefschwarze Fell wird bei den erwachsenen Tieren ziemlich langhaarig. Nur das hellgraue Gesicht mit den dunklen Augen und der Kehlsack der Männchen bleiben frei.

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Zoologischer Garten, Berlin
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