Nicht leise, aber selten!

Der Laubfrosch (Hyla arborea)

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Das Verbreitungsgebiet der Laubfrösche ist zwar nicht klein, es gibt sie in Nordwesteuropa an vielen Stellen.  Noch mehr Gebiete sind aber leider extrem arm an den einzigen Vertretern der Baumfroschfamilie Mitteleuropas. So sind die Rufe einzelner Männchen oder recht kleiner Gruppen leider häufiger als große Chöre. Die Gründe für diese negative Bestandsentwicklung sind vielfältig. Moortrockenlegung und sonstige Flächenentwässerungen, Bachbegradigung, Flussbaumaßnahmen, Heckenrodung, Flurbereinigung und dauernder Pestizideinsatz und nicht zuletzt die Zerschneidung von Lebensräumen durch immer mehr Straßen, auf denen Wanderfrösche aller Arten einfach plattgewalzt werden, haben einen fortwährenden Abwärtstrend verursacht. All das hat den bildhübschen kleinen Frosch außerhalb kleiner Inselvorkommen zu einer echten Rarität gemacht und brachte ihn weit nach oben auf der Roten Liste.

Geschützte, vom Aussterben bedrohte  Arten können nur überleben und wieder an Zahl zunehmen, wenn die negativen Einflüsse, die sie bedrohen, beseitigt oder mindestens effektiv ausgeglichen werden. Das liegt eigentlich auf der Hand, und dabei macht der Laubfrosch ganz sicher keine Ausnahme!

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Kloster Kera, Griechenland
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