Törööööh!

Der asiatische Elefant (Elephas maximus)

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Angela Stöger-Horwath hat als Zoologin im Wiener Zoo Schönbrunn noch eine weitere, höchst spannende Erkenntnis gewonnen: Elefanten können auch lernen, artfremde Laute zu imitieren. Ein afrikanischer Bulle, der sein Quartier schon lange mit zwei asiatischen Kühen teilte, hat deren Sprache perfekt gelernt und benutzt seine „Muttersprache“ nur noch ausnahmsweise. Und in einem afrikanischen Nationalpark hat sich eine Elefantenkuh angewöhnt, exakt so zu klingen, wie die oft gehörten Lastwagen, die den Park passieren. Die Kuh beherrsche die Lautkopie so präzise, dass sie kaum vom Original zu unterscheiden sei, berichten die Forscherinnen.

Asiatische Elefanten sind kleiner als afrikanische. Sie unterscheiden sich von ihrer afrikanischen Verwandtschaft aber vor allem durch die deutlich kleineren Ohren.
Ihr Rüssel hat zudem nur an einer Seite, nicht an beiden eine Spitze. Und schließlich sind Stoßzähne unter Asiens Dickhäutern längst nicht so verbreitet wie bei den Afrikanern.

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Zoologischer Garten, Berlin
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