Törööööh!

Der asiatische Elefant (Elephas maximus)

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In grauer Vorzeit gab es die asiatischen Elfanten noch in weiten Teilen Persiens, in Pakistan,  Afghanistan und China. Bejagung um der elfenbeinernen Stoßzähne willen und Fang als Arbeitstier hat den Beständen schon zu diesen Zeiten übel mitgespielt.

Heute leben nur noch etwa 35.000 Wildtiere in kleinen Rückzugsgebieten hauptsächlich in Indien und Südostasien. Die prekäre Bestandssituation ist jetzt im Wesentlichen die Folge zerstörter Lebensräume. Aus ehemaligen Wanderwegen der Elefanten sind Autopisten geworden, die das ausgedehnte Territorium der Herden kreuz und quer durchschneiden. Siedlungen mit Feldern und Weiden entstehen dort, wo die ausgesprochen heimatverbundenen Elefanten zuerst zu Hause waren und wo sie natürlich bleiben wollen. Konflikte sind so vorprogrammiert, und sie enden höchst selten mit Respekt für Jumbos Heimatrecht, außer auf Sri Lanka.

Damit sind auch die asiatischen Elefanten vom Aussterben bedroht. Zwar steht die Art in ihrem gesamten übrigen Verbreitungsgebiet unter gesetzlichem Schutz. Es ist aber nur schwer zu glauben, dass sie bei gleich bleibendem menschlichem Flächenanspruch noch lange existieren wird.  

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Zoologischer Garten, Berlin
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