Pan ohne Flöte

Der Schimpanse (Pan troglodytes)

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Beim Spielen werden Laute hörbar, die man als Lachen identifizieren kann.
Sehr engagiert klingt eine Mischung aus Grunz-, Bell- und Keuchlauten, mit denen  die Tiere den anderen gute Nahrungsquellen anzeigen.

Laut, gedehnt und jammervoll hören sich Rufe an, die für Artgenossen erkennbar alarmierend gemeint sind, wenn ein Tier sich von Unbekanntem oder unmittelbarer Gefahr bedroht sieht.

Die ganze Affenhorde kreischt im Jagdfieber und triumphiert auch kreischend, wenn die Jagd erfolgreich war. Die Lautstärke dabei ist aber noch moderat im Vergleich mit dem brüllenden Spektakel, das kriegerischen Überfällen folgt.

Nicht jede Serie von Lauten, die ein Schimpanse äußert, ist ohne weiteres einer besonderen Funktion zuzuordnen. Manches scheint einfach nur ´raus zu müssen und ist vielleicht nicht mehr – aber auch nicht weniger – als der Ausdruck der aktuellen Gemütsverfassung. Viele der melodiös hochtönenden „hus“ und „hos, die wir von unseren haarigen Verwandten kennen, scheinen dies zu beweisen.

Natürlich sind Schimpansen in ihrem Ausdrucksverhalten keineswegs auf ihre Stimme allein angewiesen. Gestik und Mimik sind äußerst reichhaltig und individuell differenziert, und sie sind uns – was Wunder bei der engen Verwandtschaft – mitunter direkt verständlich.

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Aufnahme: D. Langwald
Ort: Tierpark Berlin
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