Reibeisenstimme im Aufwind

Die Dorngrasmücke (Sylvia communis)

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Das einmal bezogene Revier wird von hohen Singwarten lauthals als besetzt markiert und dazu auf Singflügen verteidigt. In wellenförmigen Bögen steigt das Männchen mittels langsamer Flügelschläge gen Himmel. Im stufenweise absteigenden Sinkflug hingegen bleibt es vollkommen still.

Das Süßholzraspeln bei der jeweiligen Partnerin für eine Brutperiode erledigt das Männchen in weit gefälligerer Lautstärke. Als Stimmenimitator läuft er dabei aber zur Hochform auf.

Dorngrasmücken sind schlanke, kleine Vögel,l kleiner jedenfalls als Sperlinge und auch noch etwas kleiner als zum Beispiel der Fitis. Auf vielen Abbildungen wirken sie alles andere als bunt. Aber ihr Gefieder zeigt je nach Lichtverhältnissen doch eine ganze Menge Farben.
Ein zartes Perlgrau am Hinterkopf kontrastiert mit einem cremeweißen Lidstrich. Die rostroten Flügeldecken sind mit einem moosgrünen Schimmer diagonal gestreift. Eine weiße Kehle und weiße Aussenkanten an den langen  Schwanzfedern runden das Bild ab. Die Weibchen sind ähnlich, aber etwas gedeckter gefärbt.
Das alles ist nicht leicht zu entdecken, weil sich Dorngrasmücken gern in stacheliges Gestrüpp und Dornbüsche zurückziehen.

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Aufnahme: D. Wallschläger
Ort: Hiddensee, Mecklenburg
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