Reibeisenstimme im Aufwind

Die Dorngrasmücke (Sylvia communis)

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&tIhre Nester bauen die Vögel aus trockenen Halmen in niedrigen Gebüschen kurz über dem Boden. Ihre bevorzugten Gegenden für den Nestbau finden Dorngrasmücken in halboffener bis offener Buschlandschaft und in Feldhecken und Buschstreifen am Straßenrand. In siedlungsnahen Gärten sind sie dagegen eine Seltenheit.



Die Bestandsituation der Dorngrasmücke ist von einem drastischen Einbruch Ende der 1960er Jahre geprägt, der durch Dürreperioden in der Sahelzone erklärt wird. Dazu kommt aber der Lebensraumverlust in den Brutgebieten durch die intensive Landwirtschaft. Die Flurbereinigung und der damit einhergehende Verlust von Feldgehölzen, Brachen und Hecken mit Krauträndern sind die Hauptursache für dramatische Rückgänge.

Die erneute Kleinparzellierung von Ackerflächen und die Wiederanpflanzung von Feldhecken sowie eine drastische Verminderung des Pestizideinsatzes in Brut- und in Überwinterungsgebieten könnte den Restbeständen zu neuer Verbreitung verhelfen.

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Aufnahme: D. Wallschläger
Ort: Hiddensee, Mecklenburg
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