Törööööh!

Der asiatische Elefant (Elephas maximus)

Englisch: Asian Elephant
Französisch: Éléphante d`Asie

Jumbos Trompetenmusik mag vielleicht nicht ganz so virtuos klingen wie die von Miles Davis. Stimmungsvoll ist sie aber in jedem Falle. Und sie sichert den grauen Riesen im Handumdrehen die volle Aufmerksamkeit all ihrer Zuhörer, denn an Lautstärke übertrifft die größten Trompeter der Erde niemand so leicht.
 
Mit welcher Stimmung bei trompetenden Elefanten tatsächlich zu rechnen ist, hängt sehr vom Einzelfall ab und drückt sich weniger im Tonfall aus als durch die Ohrenbewegung.
Schlackern sie mit den Ohren beim Trompetenstoß, dann sind sie gut gelaunt, so zum Beispiel bei der Begrüßung vertrauter Artgenossen. Stehen die Ohren aber steif vom Kopf ab, dann signalisiert die Trompete Alarmstufe rot,und die Dickhäuter blasen je nach Gefahrenlage entweder zum Sturm oder zum Rückzug.

Zwar erkennt jedes Menschenkind die charakteristischen Laute, die ein Elefant mit hoch erhobenem Rüssel produzieren kann. Ein Elefantenbaby lernt dagegen nicht nur das Trompeten von seinen Verwandten. Zum Lautrepertoire gehören auch Grollen, Grunzen, Brüllen und Kreischen. Das Leben in Gruppen erfordert ein einigermaßen differenziertes Lautäußerungsvermögen von den Beteiligten, besonders wenn sie nicht besonders gut sehen können. Wissenschaftler vermuten, dass Elefanten für ihre lautlichen Ausdrucksformen etwa 70 verschiedene Töne zur Verfügung haben.

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Zoologischer Garten, Berlin
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