Scharfe Pfiffe gegen Horstfriedensbruch

Der Fischadler (Pandion haliaetus)

Englisch: Osprey
Französisch: Balbuzard pêcheur

Wenn der Ruf des Fischadlers ertönt, kommt er meist von ganz oben, wo er seinen Horst gebaut hat. Sein vielfältiges Rufrepertoire hat für jeden wichtigen Anlass in seinem Leben die passenden Laute.

Warnrufe, mit denen Feinde in die Schranken gewiesen werden, ertönen eher selten, denn ernstzunehmende Freßfeinde hat der stattliche Jäger kaum zu fürchten. Störenfriede, die ihm das Hausrecht oder gar das Weibchen streitig machen wollen, sind da schon eher ein Grund, die Stimme zu erheben.

Zur Verteidigung seines Horstplatzes stößt der Fischadler scharfe, kurze Pfiffe aus. Je nachdem, wie wütend ihn die Störung macht, steigert er die Aufeinanderfolge der Pfiffe im Tempo und hebt die Tonhöhe und Lautstärke an. In höchster Erregung überschlägt sich seine Stimme dabei manchmal und er endet mit rauem Gekrächz.

Auf dem Balzflug macht sich das Männchen durch weichere, zweisilbige Laute bemerkbar. Sie dienen aber nicht nur als Lockrufe für das Weibchen, sondern markieren auch das Horstrevier gegenüber Artgenossen.

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Aufnahme: D. Wallschläger
Ort: Penzin, Mecklenburg
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