Ihr " pink, pink " klingt sehr nach Fink!

Die Kohlmeise (Parus major)

Englisch: Great Tit
Französisch: Mésange charbonnière

Einer Kohlmeise muß man schon unmittelbar ins Auge sehen können, wenn man sicher sein will, dass es sich wirklich um eine solche handelt. Ihre Stimme allein genügt nicht zur eindeutigen Arterkennung, denn dazu sind Kohlmeisen entschieden zu vielseitig.

Ein kräftiges "pink, pink" kann zum Beispiel durchaus von einem Kohlmeisen-Mann stammen, auch, wenn es sich ganz entschieden nach einem Buchfinkenruf anhört. Den Unterschied merkt man erst, wenn die Meise dem "pink" ein kurzes "zi" vorausschickt oder noch ein lässiges "dididi" hinterherträllert.

Gut sind Kohlmeisen auch darin, zum Verwechseln ähnlich nach einer Anzahl anderer Meisenarten zu klingen.
In entsprechender Stimmung geben sie einmal den perfekt intonierten Sumpfmeisen-Song von sich, schnurren gedämpft im typischen Blaumeisen-Rhythmus oder singen ein anhaltendes Stakkato auf "i" wie eine echte Tannenmeise.

Nur ihr Reviergesang ist typisch genug, um die leibhaftige Kohlmeise zu verraten. Er ist aus ein- bis viersilbigen Strophen komponiert, die unterschiedlich gegliedert sein können. Beispielsweise ertönen sie als das allseits bekannte "zi, zi, dä".
Typisch "Kohlmeise auf Freiersfüßen" ist aber auch  ein kurzes "zi, dä", das längere  "zi, zi,  dä, dä" oder "züi-ti, züi-ti". Jedes Männchen hat dabei individuelle Varianten im Repertoire und verfügt über mehrere Strophentypen.

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Aufnahme: Hannu Jännes
Ort: Finnland
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