Nicht leise, aber selten!

Der Laubfrosch (Hyla arborea)

Englisch: Common tree frog
Französisch: Rainette verte

Feierabendstimmung im ländlichen Frühlingsgarten, der Wind säuselt, Bienen summen, Vögel lassen ihre Stimmen hören. Plötzlich häckselt ein scharfes, lautes "cräck, cräck, cräck, cräck" die Ruhe in Stücke.

Quelle solch unverschämten Lärmens ist allerdings kein rücksichtsloser Nachbar, der die Abendruhe mit Krach aus seiner Metallwerkstatt stört. Den ohrenbetäubenden Alarm macht ein grüner Winzling von gerade mal fünf Zentimetern Länge, der am nahen Teich Posten bezogen hat.

Der Laubfrosch gibt seine Balzrufe - denn nichts anderes ist dies "cräck, cräck" - streng rhythmisch von sich. Mit ihrem Schall erreicht er sogar Weibchen, die volle zwei Kilometer entfernt das Revier nach einem potentiellen Gefährten abhorchen.

Das schafft das kleine Fröschlein, weil sein Kehlkopf im Vergleich zu seiner Körpergröße ziemlich riesig ausgefallen ist. Und weil er seinen aufgeblasenen Kehlsack als Schallverstärker nutzen kann, der den Rufen diese erstaunlich weit reichende Resonanz verschafft.

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Kloster Kera, Griechenland
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